Alhagi maurorum Medik. / Manna-Strauch, auch als Manna-Alhagi, kaspisches Manna und persische Mannapflanze bekannt, ist ein ausdauernder, an der Basis verholzender Dornhalbstrauch aus der Familie der Fabaceae. Diese in Eurasien und im Nahen Osten heimische Art hat sich an aride Bedingungen angepasst und dabei ein weitreichendes Wurzelsystem entwickelt, das schon im ersten Jahr über zwei Meter hinausgeht und bei ausgewachsenen Pflanzen mehrere Meter tief reichen kann. Die Pflanze ist stark verzweigt und von graugrüner Färbung; sie trägt lange Dornen und kleine Blüten von leuchtendem Rosa bis Rotbraun. Ihre Hülsenfrüchte enthalten gesprenkelte Samen, und die Pflanze wird in der traditionellen Medizin seit Langem wegen ihrer vielfältigen therapeutischen Eigenschaften geschätzt.

Historisch wurde der Manna-Strauch in verschiedenen Kulturen eingesetzt, um eine ganze Reihe von Beschwerden zu behandeln, von Magen-Darm-Störungen bis hin zu Nierenproblemen. Seine reiche phytochemische Zusammensetzung, die Flavonoide, Alkaloide und Terpenoide umfasst, untermauert viele seiner traditionellen Anwendungen. Moderne wissenschaftliche Studien bestätigen diese Anwendungen zunehmend und heben das Potenzial von Alhagi maurorum als vielversprechende Heilpflanze hervor. Seine Fähigkeit, in anspruchsvollen Umgebungen zu gedeihen, und seine lange ethnobotanische Anwendungsgeschichte machen ihn zu einem Gegenstand anhaltenden Interesses in der phytotherapeutischen Forschung.
Volkstümliche und internationale Namen des Manna-Strauchs
- Deutsch: Manna-Strauch, Manna-Alhagi, Persische Manna (die Bezeichnung Kameldorn steht vor allem für die afrikanische Akazie Vachellia erioloba).
- Englisch: camelthorn, Caspian manna, Persian mannaplant.
- Französisch: manne de Perse.
- Italienisch: manna di Persia.
- Portugiesisch: espinheiro-de-camelo, maná-do-cáspio, planta-do-maná-persa.
- Spanisch: espina de camello, maná del Caspio.
Botanische Synonyme des Manna-Strauchs
Alhagi pseudalhagi (M.Bieb.) Desv. ex B.Keller & Shap. ist ein häufig anzutreffendes Synonym. Weitere Synonyme sind Hedysarum alhagi L. und Alhagi camelorum Fisch.
Pflanzenfamilie: Fabaceae
Die Familie der Fabaceae, auch als Leguminosae bekannt, ist eine der größten Familien der Blütenpflanzen und umfasst eine enorme Vielfalt weltweit verbreiteter Arten. Sie zeichnet sich durch Früchte in Form von Hülsen aus sowie durch die Fähigkeit vieler ihrer Arten, über die Symbiose mit Bakterien Luftstickstoff zu binden. Zu dieser Familie gehören Pflanzen von großer wirtschaftlicher, ernährungsbezogener und medizinischer Bedeutung wie Bohne, Soja, Linse und Johannisbrot.
Als Mitglied der Fabaceae teilt Alhagi maurorum morphologische und phytochemische Merkmale, die für diese Familie charakteristisch sind. Viele Arten der Fabaceae, darunter der Bockshornklee und die Juckbohne, sind für ihren Reichtum an bioaktiven Verbindungen wie Flavonoiden, Alkaloiden und Tanninen bekannt, die ihnen medizinische Eigenschaften verleihen. Die chemische Vielfalt innerhalb dieser Familie war Gegenstand intensiver Forschung und hat zur Entwicklung von Phytotherapeutika und Nahrungsergänzungsmitteln beigetragen.
Für Tees und Zubereitungen verwendete Pflanzenteile
- Blätter
- Blüten
- Hülsenfrüchte
- Rhizome
- Wurzeln
Ethnobotanische und traditionelle Anwendungen
- Abführend (fördert den Stuhlgang)
- Antidiarrhoisch (wirkt gegen Durchfall)
- Antiseptisch (beugt Infektionen vor); traditionelle Anwendung, ohne gesicherte klinische Wirksamkeit
- Auswurffördernd (erleichtert das Abhusten von Schleim)
- Darmreinigend (reinigt den Darm)
- Drüsentumoren (historische ethnobotanische Überlieferung ohne jeden Wirksamkeitsnachweis; keine Zubereitung der Pflanze ersetzt onkologische Abklärung und Behandlung)
- Erkrankungen der Gallenwege (traditionelle Anwendung; bei Gallensteinen ist die Pflanze zu meiden, siehe Gegenanzeigen)
- Gelbsucht (traditionelle Anwendung in der iranischen Volksmedizin; eine Gelbfärbung von Haut oder Augen erfordert sofortige ärztliche Abklärung)
- Hämorrhoiden (lindert Hämorrhoidenbeschwerden)
- Harntreibend (steigert die Harnproduktion)
- Linderung von Darmkoliken (hilft, Bauchschmerzen zu verringern)
- Magenschützend (schützt den Magen)
- Nasenpolypen (traditionelle Behandlung von Polypen)
- Rheuma (lindert rheumatische Schmerzen)
- Schweißtreibend (fördert das Schwitzen)
- Süßes Manna (von der islamischen Auslegungstradition mit dem Manna des Korans verbunden, der keine Art benennt)
- Süßungsmittel (wird als natürliches Süßungsmittel verwendet)
- Urolithiasis (unterstützt den Abgang von Harnsteinen)
- Warzen (traditionelle Behandlung von Warzen)
Therapeutische Eigenschaften des Manna-Strauchs
- Abführend (fördert die Darmpassage)
- Antibakteriell (bekämpft Bakterien); traditionelle Anwendung, ohne gesicherte klinische Wirksamkeit
- Antidiarrhoisch (wirkt gegen Durchfall)
- Antioxidativ (bekämpft freie Radikale)
- Antiseptisch (beugt Infektionen vor); traditionelle Anwendung, ohne gesicherte klinische Wirksamkeit
- Auswurffördernd (erleichtert das Abhusten von Schleim)
- Entzündungshemmend (reduziert Entzündungen)
- Fiebersenkend (senkt das Fieber)
- Harntreibend (steigert die Harnproduktion)
- Krampflösend (lindert Krämpfe)
- Magenschützend (schützt die Magenschleimhaut)
- Schmerzlindernd (lindert Schmerzen)
- Schweißtreibend (regt das Schwitzen an)
Detailliertes phytochemisches Profil des Manna-Strauchs
- Alkaloide
- Beta-Sitosterin
- Cumarine
- Cumarsäure
- Epigallocatechin (EGC)
- Flavonoide (Kaempferol, Luteolin, Quercetin)
- Herzglykoside (nur in einem qualitativen Screening nachgewiesen, ohne Bestimmung des Moleküls; wer Digoxin oder ein anderes Digitalispräparat einnimmt, sollte die Pflanze dennoch meiden, da der durch die harntreibende und abführende Wirkung bedingte Kaliumverlust die Toxizität dieser Arzneimittel erhöht)
- Hydroxybenzoesäure
- Oxalsäure
- Saponine
- Tannine
- Terpenoide
- Zimtsäure
Zubereitungs- und Anwendungsformen
- Dekokt: historisch in der iranischen Volksmedizin bei Gelbsucht beschrieben, doch handelt es sich um eine historische Überlieferung, die eine ärztliche Beurteilung nicht ersetzt; eine Gelbfärbung von Haut oder Augen erfordert sofortige Konsultation, da die Ursache Hepatitis, Hämolyse oder ein Gallensteinverschluss sein kann, ein Zustand, bei dem diese Pflanze kontraindiziert ist.
- Extrakte: Gewonnen durch Verfahren wie Rückflussextraktion mit Ethanol oder Dichlormethan.
- Hydrolat: Wird in klinischen Studien zu Harnsteinen eingesetzt.
- Tee/Aufguss: Aus den Blättern in kochendem Wasser zubereitet.
Synergie mit anderen Heilpflanzen
Kombinationen bei Harnsteinen
Alhagi maurorum lässt sich in Sirupen auf Wasserbasis mit anderen Pflanzen kombinieren, die bei Harnsteinen eingesetzt werden. Erwartet wird von einer solchen Kombination eine harntreibende Wirkung, die den Abgang kleiner Steine erleichtert; dafür, dass die Pflanze Calciumoxalatsteine auflöst, gibt es keinen Beleg, denn diese sind unter den Bedingungen des Körpers unlöslich. Im Labor wurden Extrakte der Pflanze außerdem zusammen mit Bakteriophagen gegen Biofilme von Proteus mirabilis geprüft, doch dieses Ergebnis ist experimentell, entspricht keiner verfügbaren Behandlung und bezieht keine weiteren Heilpflanzen ein.
Vorsicht bei abführenden Kräutern
Wegen seiner leicht abführenden Wirkung sollte man bei der Kombination von Alhagi maurorum mit anderen darmanregenden Kräutern besondere Vorsicht walten lassen. Eine übermäßige Kombination kann zu unerwünschten Wirkungen wie Dehydrierung oder einem Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts führen. Vor Beginn jeder Kombination pflanzlicher Mittel ist fachliche Beratung unerlässlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten.
Rezepte und Anwendungsprotokolle
Aufguss bei Atemwegsbeschwerden
Zutaten: 1 Teelöffel getrocknete Blätter von Alhagi maurorum, 200 ml kochendes Wasser.
Zubereitung: Die Blätter 5 bis 7 Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen. Abseihen und langsam trinken. Dieser Aufguss wird traditionell zur Linderung von Atemwegsbeschwerden verwendet und wirkt dabei auswurffördernd und schweißtreibend. Empfohlen wird der Verzehr von 2 bis 3 Tassen täglich, je nach Bedarf.
Dekokt bei Gelbsucht
Zutaten: 10 bis 15 Gramm oberirdische Teile von Alhagi maurorum, 500 ml Wasser.
Zubereitung: Die oberirdischen Teile der Pflanze 15 bis 20 Minuten in Wasser kochen. Abseihen und abkühlen lassen. In der iranischen Volksmedizin ist dieses Dekokt bei Gelbsucht beschrieben, doch handelt es sich um eine historische Überlieferung, die eine ärztliche Beurteilung nicht ersetzt: Eine Gelbfärbung von Haut oder Augen erfordert sofortige Konsultation, da die Ursache Hepatitis, Hämolyse oder ein Gallensteinverschluss sein kann, ein Zustand, bei dem diese Pflanze kontraindiziert ist.
Begleitende Therapien
Phytotherapie
Alhagi maurorum wird in der Phytotherapie wegen seiner harntreibenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften breit eingesetzt. Häufig kommt die Pflanze bei Nieren- und Harnleitersteinen zum Einsatz, wobei kleine klinische Studien eine Verringerung von Größe und Anzahl der Steine nahelegen, ein noch vorläufiger Beleg. Geschätzt wird die Pflanze außerdem für ihre magenschützenden und auswurffördernden Wirkungen, weshalb sie in Zubereitungen für unterschiedliche Beschwerden aufgenommen wird. Die moderne Phytotherapie strebt eine Standardisierung der Extrakte an, um Gleichmäßigkeit und therapeutische Wirksamkeit zu sichern.
Traditionelle Medizin
In verschiedenen Kulturen spielt Alhagi maurorum eine bedeutende Rolle in der traditionellen Medizin. Im Nahen Osten wird die Pflanze als Abführmittel, als schweißtreibendes Mittel und als Diuretikum bei Hämorrhoiden, Migräne und Rheuma verwendet. Die islamische Auslegungstradition verbindet sie zudem mit dem im Koran erwähnten Manna, obwohl der Korantext keine Art benennt. Ihre Anwendung in der iranischen Volksmedizin bei Gelbsucht sowie als allgemeines Tonikum, als Wurmmittel und bei Arthritis zeigt die Bandbreite ihrer traditionellen Verwendungen.
Gegenanzeigen und Nebenwirkungen des Manna-Strauchs
Allgemeine Gegenanzeigen
Alhagi maurorum ist bei individueller Unverträglichkeit, bei allergischen Reaktionen oder bei Überempfindlichkeit gegenüber seinen Bestandteilen kontraindiziert. Schwangere und stillende Frauen sollten die Anwendung meiden, da aussagekräftige Studien zur Sicherheit in diesen Gruppen bislang fehlen. Auch Personen mit beeinträchtigter Schweißbildung oder mit Cholelithiasis (Gallensteinen) sollten auf die Anwendung verzichten. Vor Beginn einer Behandlung mit dieser Pflanze ist die Rücksprache mit einer medizinischen Fachkraft entscheidend, insbesondere bei bereits bestehenden Erkrankungen.
Nebenwirkungen
Ein übermäßiger Gebrauch von Alhagi maurorum kann wegen der harntreibenden und abführenden Wirkung zu Dehydrierung, Übelkeit oder Elektrolytverlusten führen. In manchen Fällen kann die Pflanze Müdigkeit oder weichen Stuhl hervorrufen. Historisch galt sie, wissenschaftlich allerdings unbelegt, als schädlich für die Nieren und war bei Zuständen wie akutem Fieber, Pocken, Typhus, blutigem Durchfall und Blutungen untersagt. Beim Auftreten unerwünschter Wirkungen sollte die Anwendung beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wissenswertes und historische Fakten
Das Manna der Wüste
Alhagi maurorum gehört zu den Pflanzen, die mit der Entstehung von Manna in Verbindung gebracht werden, einer süßen und klebrigen Substanz, die aus Stängeln und Blättern austritt. Dieses Manna, bekannt als Tarangabin, wird in Regionen wie dem Iran und Afghanistan traditionell gesammelt und als Süßungsmittel sowie in medizinischen Zubereitungen verwendet. Dass die Pflanze mit dem im Koran genannten Manna verbunden wird, geht auf die islamische Auslegungstradition zurück und nicht auf den Korantext, der keine Art benennt; diese Lesart hat dem Strauch dennoch einen herausgehobenen Platz in der Kultur der Region verschafft. Dass die Pflanze diese Substanz mitten in Wüstenumgebungen hervorbringt, zeugt von ihrer bemerkenswerten Anpassung und Widerstandsfähigkeit.
Widerstandsfähigkeit in der Wüste
Alhagi maurorum ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Anpassung an aride Lebensräume. Ihr weitreichendes Wurzelsystem, das mehrere Meter in die Tiefe reichen kann, erschließt ihr unterirdische Wasservorkommen und macht sie damit widerstandsfähig gegen Trockenheit. Dieses Merkmal zeigt zusammen mit der Fähigkeit, auf salzigen, sandigen und steinigen Böden zu wachsen, ihre außerordentliche Robustheit. Obwohl sie in einigen Regionen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets wegen ihrer raschen Ausbreitung als Unkraut gilt, macht ihre Widerstandsfähigkeit sie zu einem interessanten Studienobjekt für die Biologie und die Ökologie von Wüstenökosystemen.
Häufig gestellte Fragen zum Manna-Strauch-Tee
Was ist Manna-Strauch-Tee?
Manna-Strauch-Tee ist ein Aufguss, der aus den Blättern und weiteren oberirdischen Teilen der Pflanze Alhagi maurorum zubereitet wird. In der Volksmedizin wird er traditionell unter anderem wegen seiner harntreibenden, auswurffördernden und abführenden Eigenschaften verwendet. Geschätzt wird das Getränk für seine möglichen gesundheitlichen Vorteile, besonders bei Beschwerden der Atemwege und der Verdauung.
Welches sind die wichtigsten Vorteile des Manna-Strauch-Tees?
Zu den wichtigsten Vorteilen des Manna-Strauch-Tees zählt die Linderung von Atemwegsbeschwerden wie Husten und Verschleimung, was auf seine auswurffördernden Eigenschaften zurückgeht. Er wirkt außerdem harntreibend und unterstützt damit die Ausscheidung von Flüssigkeit sowie die Behandlung von Harnsteinen. Darüber hinaus kann er die Verdauungsgesundheit fördern, indem er mild abführend und zugleich magenschützend wirkt.
Gibt es Gegenanzeigen für den Verzehr von Manna-Strauch-Tee?
Ja, es gibt Gegenanzeigen. Manna-Strauch-Tee sollte von schwangeren und stillenden Frauen, von Personen mit bekannter Allergie gegen die Pflanze sowie von Menschen mit beeinträchtigter Schweißbildung oder mit Cholelithiasis gemieden werden. Ein übermäßiger Gebrauch kann Dehydrierung, Übelkeit oder Elektrolytverluste verursachen. Vor dem Verzehr eines jeden Heiltees empfiehlt sich stets die Rücksprache mit einer medizinischen Fachkraft.
Wie bereitet man Manna-Strauch-Tee zu?
Für die Zubereitung des Tees einen Teelöffel getrocknete Blätter von Alhagi maurorum 5 bis 7 Minuten in 200 ml kochendem Wasser ziehen lassen. Abseihen und langsam trinken. Dosierung und Häufigkeit können je nach Anwendungszweck und nach der Empfehlung einer medizinischen Fachkraft variieren.
Kann der Manna-Strauch bei Nierensteinen eingesetzt werden?
Ja, klinische Studien deuten darauf hin, dass Extrakte von Alhagi maurorum die Anzahl und Größe von Nieren- und Harnleitersteinen verringern und deren Ausscheidung fördern können. Beschrieben ist eine harntreibende Wirkung, die den Abgang kleiner Steine erleichtert; dafür, dass die Pflanze Calciumoxalatsteine auflöst, gibt es keinen Beleg, denn diese sind unter den Bedingungen des Körpers unlöslich. Die Behandlung von Nierensteinen sollte jedoch immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Hinweis: Dieser Inhalt dient nur zur Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie vor der Anwendung von Heilpflanzen einen Arzt oder Phytotherapeuten, insbesondere in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei Einnahme von Medikamenten.
Referenzen und wissenschaftliche Studien
Alle 10 Zitierten Quellen Anzeigen
Peer-Reviewed Wissenschaftliche Studien (9)
- DOI2025 Mahboubi, Mohaddese, et al. „Alhagi maurorum for urolithiasis: Its bioactive substances, pharmacological actions and clinical trials.“ Clinical Traditional Medicine and Pharmacology. 2025. ↗.
- DOI2015 Ahmad, Nabeela, et al. „Traditional uses and pharmacological properties of Alhagi maurorum: A review.“ Asian Pacific Journal of Tropical Disease. 2015. ↗.
- PMC2019 Khalifa, Hesham Ahmed, et al. „Alhagi maurorum aqueous extract protects against norfloxacin-induced hepato-nephrotoxicity in rats.“ Chinese Herbal Medicines. 2019. ↗.
- PMC2016 Sheweita, S. A., et al. „Changes in Oxidative Stress and Antioxidant Enzyme Activities in Streptozotocin-Induced Diabetes Mellitus in Rats: Role of Alhagi maurorum Extracts.“ Oxidative Medicine and Cellular Longevity. 2016. ↗.
- DOI2020 Tavassoli, Amir Parviz, et al. „Phytochemistry and therapeutic effects of Alhagi spp. and tarangabin in traditional and modern medicine: a review.“ Journal of Herbmed Pharmacology. 2020. ↗.
- PMC2020 Saleem, Hammad, et al. „UHPLC-MS phytochemical profiling, biological propensities and in-silico studies of Alhagi maurorum roots: a medicinal herb with multifunctional properties.“ Drug Development and Industrial Pharmacy. 2020. ↗.
- PMC2012 Laghari, Abdul Hafeez, et al. „Determination of free phenolic acids and antioxidant capacity of methanolic extracts obtained from leaves and flowers of camel thorn (Alhagi maurorum).“ Natural Product Research. 2012. ↗.
- PMC2022 Ghavipanje, Navid, et al. „The Inclusion of Alhagi maurorum in Growing Camel Diet: Effect on Performance, Liver-Related Blood Metabolites, and Antioxidant Status.“ Frontiers in Veterinary Science. 2022. ↗.
- DOI2019 Al-Saleem, Muneera S. M., et al. „Antioxidant flavonoids from Alhagi maurorum with hepatoprotective effect.“ Pharmacognosy Magazine. 2019. ↗.
Ergänzende Lektüre (1)
- Royal Botanic Gardens, Kew. „Alhagi maurorum Medik.“ Plants of the World Online. ↗.
